Cave Gladium 2012

Als junger und neuer Verein zum Cave Gladium fahren zu dürfen, war uns eine große Ehre. Immerhin - so erfuhren wir vor Ort - mussten sich 71 Vereine mit Absagen begnügen.

Die Anreise erfolgte gleich Mittwochs, dem 15. August. Wie immer war unser Wolstein als erster vor Ort, um die Lage unserer Zelte zu justieren und zu planen. Der Reihe nach kamen noch Sanna, Romanus, ich und zuletzt Grétlin mit ihrem Thies an. Die Auswüchse des alljährlichen Drachenstichs waren auch bald zu spüren, so offenbarte sich der Drache in so mancher Person, der man es nicht zugetraut hätte. Aber wie es so schön heißt: Stille Wasser sind tief - und Pizzen fliegen weit. So ähnlich zumindest.

Schnitzerei

Ein Löffel entsteht...

Der Anreisestress war damit aber auch schon abgebaut und das Fest konnte für uns beginnen. Mit Regen. Pünktlich am Donnerstag nach dem Frühstück. So blieb wenig übrig als sich einer Schnitzerei zu widmen. Durch Romanus und mich entstanden so immerhin 4 Löffel aus Birke. Die kulinarische Versorgung wurde wieder einmal durch Grétlin und Thies sichergestellt und gestärkt wurde dann der Freitag ohne Regen begonnen. Dafür mit Sonne. Gefühlte 40 Grad im Schatten ließen nun wiederum wenig Kapazitäten für andere Dinge als Herumzuliegen frei.

Freitag Abends schließlich trudelten noch zwei Gäste unseres Lagers ein und teils gemeinsam teils getrennt machten wir bis in die Früh das Cave Gladium unsicher. Carpe diem et noctem ist der Wahlspruch eines unserer Freunde - dies wollten wir schließlich in die Tat umsetzen....

Schwertkampf
Um die Zeit vor Ort doch auch ein wenig sinnvoller nutzen zu können übten wir uns am Samstag soweit es die Hitze zuließ im Schwertkampf. Dank unserem Lehrmeister Romanus erhielt Sanna einen Crashkurs und meine Wenigkeit eine Auffrischung. Ein erholsamer Zubertermin brachte uns aber alle gemeinsam wieder in die Welt der lebendig Gerösteten.

Unser Sonntag begann mit einer kurzen Lektion im Schwertkampf, bevor die Sonne allzu heiß auf uns hernieder brannte, und auch hier gefolgt von einem zufällig frei gewordenen Zubertermin wurde die Lageratmosphäre deutlich aufgewertet. Für mich war das tolle Cave Gladium damit leider zu Ende, da es mich in die Casa Stoumarsdorf zu Frau und Kind zog. Für die anderen jedoch sollte das Cave Gladium bis zum Montag andauern. Von dieser Nacht kann ich daher leider nichts mehr berichten. Aber ... das ist vielleicht besser so ???

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