Sanna

Hier erfahrt ihr mehr über mich, meinen Bezug zum Mittelalter und meine Darstellung. .

Aufgewachsen bin ich in der Bucklingen Welt, nur einen gemütlichen Fußmarsch von der Burg Seebenstein entfernt. Mit diesem herrlichen, historischen Gebäude und vielen anderen in der Nähe, kann man fast nicht anders, als sich für vergangene Zeiten zu interessieren. Erst fesselte mich die ägyptische Mythologie. Dann folgte, angeregt durch die Karl-May-Romane und das Mitwirken bei den Karl-May Spielen in Winzendorf, eine Phase in der ich mich sehr mit der indianischen Kultur auseinandersetzte. Meine Lieblingsliteratur hatte jedoch damals schon am besten einen Fantasy- oder mittelalterlichen Hintergrund. Es war dann auch ein Fantasy-Rollenspiel, das mich zwecks persönlichen Kennenlernens von ein paar Mitspieler(innen), auf meinen ersten Mittelaltermarkt geführt hat. Auf Schloß Hexenagger wurde ich in eine wunderbare Welt verschlagen, erlebte ein sehr schön inszeniertes Rittertunier, trank herrlichen Met und tanzte zu mitreißender Marktmusik. Das ganze Fest bestand aus lauter magischen Momenten und Begegnungen. Ein Wiedersehen im Jahr darauf war fix vereinbart, doch innerhalb eines Jahres kann viel passieren: das Fest wurde abgesagt und sowohl die Band, als auch die Turnierrittergruppe lösten sich auf. Doch für mich und meine Freunde fing das Abenteuer Mittelalter gerade erst an.

Erst nur als Besucher, später auch als Teilnehmer (noch) ohne eigenen Verein, war ich mit meinem Bruder gemeinsam auf diversen Festen unterwegs. Wer den Sommer über fast jedes Wochenende von einer Veranstaltung zur nächsten reist, findet schnell in diesem Kreis Freunde. So passierte es, dass ich plötzlich Gründungsmitglied, Kassier und Schriftführer in einem neu gegründeten Langbogen-Verein war. Leider war ich weder besonders gut, noch besonders leidenschaftlich beim Bogenschießen (Abgesehen von einem Glückstreffer, beim Schießen auf eine Bierdose *g* ), so habe ich auch meinen Platz im alten Verein vergeblich gesucht.

Auf meine Darstellung bei Antsazigo freue ich mich hingegen schon sehr:

Sanna wurde in der Grafschaft Pütten geboren. Ihr Vater war ein ungarischer Söldner, der gemeinsam mit seinem Herrn ins Exil ging, aber aufgrund einer Kampfverletzung erblindete und somit schon kurz nach der Grenze zurück bleiben musste. In der Pflege von Sannas Mutter, gesundete ihr Vater nicht nur, sondern verliebte sich auch.

Da ihre Eltern selbst kaum genug zum Leben hatten, ging Sanna schon früh weg, um sich als Magd auf einem Gut ihr eigens Auskommen zu sichern. Als das Gut einem Brand zum Opfer fiel und Sanna wochenlang keine neue Anstellung finden konnte, hörte sie, dass sich Leute zusammen schlossen um dem Ruf des Papstes zum Heiligen Krieg zu folgen. In der Hoffnung, einen Platz im Troß zu finden, machte sich Sanna auf den Weg, dem Kreuzzug zu folgen. Sie schloß sich einer Händlergruppe an und reiste in deren Schutz bis sie den Rest der Gruppe traf.