3. Vereinstreffen mit Burgbesuch

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Der eigentliche Plan eines Vereinstages war diesmal eher ein gemeinsamer Ausflug unter Freunden mit dem gleichen Hobby. So fanden wir uns um halb 12 Uhr mittags bei Sanna hinter den sieben Bergen ein. Die Sonne freute sich ebenfalls uns zu sehen und begrüsste uns strahlend, ebenso wie der motorradfahrende Nachbar, welcher uns den Weg zum richtigen Haus deutete. Wir fragten uns, woher er wusste, dass wir zu Sanna wollten.

Als wir nach kurzer aber anstrengender Suche endlich die richtige Hausnummer gefunden hatten, kam uns schon eine freudige und wieder gesund aussehende Sanna entgegen. Ein kurzes „wir haben uns alle lieb“- Selbsthilfegruppengeknuddel folgte und weiter gings der Nase nach ins Haus, wo Romanus schon ein Schwein für uns erlegt und zu einer köstlichen Lasagne verarbeitet hatte. Wendeline und Wolstein waren schon da und ebenso fleissig gewesen. Wendy zeigte ihr Talent als Hütehund (sie hütete die Katzen und diese hüteten sich vor Wendy) und Wolstein unser kleiner Holzwurm, schraubte bereits fleissig am Esstisch.

Die Sonne zog uns in ihren Bann und so kam das erste gemeinsame Vereins- Outdooressen, vor und während dem bereits viel besprochen und erledigt wurde. So wurden Webseitenfragen geklärt, Vorschläge diskutiert, Neuanschaffungen und Ideen besprochen und entweder für gut befunden, oder verworfen. Bücher, Spiele und Privates wurde ebenso besprochen. Dann kam der abenteuerliche Teil und wir beschlossen aufgrund des Wetters und der tollen Umgebung zuerst ein paar Fotos bei Sanna zu schiessen und später einen Ausflug zur Königin ins Schloss zu unternehmen.

Die Königin fanden wir zwar nicht, aber dafür so manches alte Steinchen und seltsame Gestalten, die sich vor uns zu verstecken schienen. Mit gutem Grund, wie wir später feststellen durften. Eine Doppelaxt war vor Ort, wenn auch leider nicht in unserem Besitz, aber die Idee einen Speer- geeigneten Ast zu finden trieben Robert und Wolstein durchs Gestrüpp, während Wendy die Gelegenheit nutzte sich zu wälzen und die kostenlose Naturkosmetik in ihr Fell einwirken zu lassen. Die Ruine ist zwar wirklich toll gelegen, aber wie wir gemeinsam für richtig befunden haben, viel zu groß um unser neues Vereinslokal zu werden. Also beschlossen wir unser Vereinsguthaben weiter zu sparen.

Es entstanden wunderschöne Fotos und uns allen hat es sehr gefallen, aber wir verließen die Ruine mit dem Wunsch wieder zukehren, denn die Lage ist toll und der Ausblick in die Umgebung großartig.

Wieder am Fuße des Berges angelangt, beschlossen 6 der 7 Freunde sich noch ein wenig in die Tiefe zu wagen und die Einhornhöhle zu besuchen. 1 Freundin, nämlich unsere „schlechter-Schuh“- geplagte Obfrau Grétlin zog es gezwungenermaßen vor im Auto laut Musik zu hören und auf die Rückkehr der 6 Abenteurer zu warten. Diese erfolgte viel schneller als erwartet, da der Weg zur Höhle doch länger als erwartet, und die verbleibende helle Zeit weniger als benötigt war. Also ging die Fahrt zurück zu Sanna wo wir bei Kaffee noch die eben gemachten Fotos anschauten und zusammenwarfen. Dann kam das Thema auf unser neues Vereinsbanner. Sanna hatte ja schon tolle Vorarbeit geleistet und war zusammen mit Grétlin vor einiger Zeit Leinen kaufen, welches sie in 2 Farben vorgefärbt hatte. Während die Männer noch diskutierten, waren die Vorstandsmädels schon am Boden und hatten den Stoffballen aufgerollt und ausgebreitet. Von allen gemeinsam wurde das Banner dann ausgemessen und grob probegelegt. Wieder waren wir uns sehr schnell einig, was uns noch ein wenig Zeit zum quatschen und lachen beschehrte. Ein wunderschöner gemeinsamer Tag neigte sich dem Ende und es ging für die meisten wieder zurück in die Großstadt.