Fest von Kampi von Kleinrötz

<< Wechsel ein/aus >>

Am 14. und 15. April 2012 lud Kampi der Bogenschütze zu seinem ersten Mittelalterlager mitten in Wien. Gerade ein paar Monate jung, zitterten wir teils freudig, teils nervös dem ersten Auftritt entgegen. Die Wetterprognose war alles andere als rosig und wir hatten schon Angst vor kalten Zehen. Zu unserer großen Freude, hielt das Wetter. Nicht ein einziger richtiger Regenguss begoss unsere „Feuertaufe“.

Nach einem gelungenen Aufbau, der zu großen Teilen auf den Schultern unseres Lagerkommandanten Wolstein ruhte, wurden wir Freitag Abend von unserer Obfrau Grétlin mit köstlichem Fleisch und Pilzen bekocht, während sich Sanna bemühte die Flagge fertig zu nähen. Nebenbei konnten wir Freunde begrüßen und neue Gesichter kennen lernen. Nachdem wir satt und glücklich über den gelungen Start eine kleine Runde durchs restliche Lager machten, stellten wir fest, dass wir wohl nicht die einzigen waren, die anstrengende Tage hinter sich hatten und somit testeten wir die Schlaftauglichkeit unserer Zelte. Für manche war das Zelt sogar so gemütlich, dass sie das Frühstück verschliefen.

Der Samstag Morgen und Vormittag wurde damit verbracht das Lager zu verschönern, Holz zu hacken und das Mittagessen vorzubereiten, sowie mit einigen Besuchern im Lager zu plaudern. Unser lieber Thies bekam einen Gastauftritt beim Puppenspiel von Leo und Monika, was er unserer Meinung nach trotz angeschlagener Konstitution hervorragend gemacht hat. Robert zeigte einigen Leuten, wie man mit Wurfmessern wirft, während Grétlin schon wieder für unsere Bäuche sorgte und einen wunderbaren Eintopf zauberte. Alles funktionierte wunderbar und machte einfach nur riesigen Spaß. Wie im Flug verging die Zeit und wir konnten es kaum glauben, als schon wieder Zeit für das Abendessen war. Mit einigen Freunden saßen wir noch stundenlang erst im eigenen Lager, später bei Musik und Gesang im Hauptlager.

Sonntag herrschte leider schon morgens irgendwie Aufbruchsstimmung. Wir ließen es uns trotzdem nicht nehmen nochmals gemeinsam zu Kochen und ein wenig das Lager zu genießen. Die Angst, dass unsere Zelte aber vielleicht doch noch nass werden, trieb aber dann auch uns zum Abbau. Eigentlich sehr schnell verschwanden Lagerutensilien und Zelte in unseren Fahrzeugen und ein wunderschönes Wochenende war vorbei.

An dieser Stelle noch ein herzliches Danke an: