Kreuzritterfest Burg Lockenhaus 2012

Burg Lockenhaus bei Nacht

Burg Lockenhaus bei Nacht

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Als ein Fest mit besonders großem Charme war uns das Kreuzritterfest der Prima Nocte auf Burg Lockenhaus von früheren Besuchen und Lagern bekannt. Diesmal jedoch waren wir das erste Mal als Antsazigo mit dabei.

Unser Wolstein kam als erster an, dicht gefolgt von Thies und Robert. Bei unserem Lagerplatz in der Nähe der Tribüne mussten wir den verfügbaren Platz sehr sparsam nutzen und so wurden die Zelte mehrmals verschoben um ein zufriedenstellendes Lager zu schaffen. Spät Abends kamen noch Sanna und Romanus dazu, mit denen wir den Abend in der Burgtaverne ausklingen ließen. Leider mussten wir diesmal ohne unsere Grétlin auskommen, die uns zum Trost einen leckeren Kuchen mitgegeben hatte.

Der nächste Morgen sollte pünktlich zu Marktbeginn Massen bringen - doch leider Wasser- statt Menschenmassen. Ein sehr wechselhafter Tag bescherte uns ständig nasse Zelte und zwang Prima Nocte ihr Programm kurzfristig nach innen zu verlegen - wir jedoch, die sich bereit erklärt hatten vor, während und nach dem Schaukampf den Bogenschießstand zu betreuen, mussten wohl oder übel im Freien und bei Regen ausharren. Zudem wurde Romanus durch den Regen dazu angestachelt eine in Einzelteilen vorhandene Truhe rasch mit einem Gemisch aus Eisen und Essig zu beizen und danach das Holz einzulassen um es vor der Nässe zu schützen.

Fackel

Wolsteins Fackel

Unser Wolstein beschäftigte sich damit, eine ordentliche Fackel in flüssigem Wachs zu tränken - dieses recht mächtige Ding sollte später unter den Besuchern des Lagers für einige interessierte Blicke und des Nächtens für Stunden der Erleuchtung sorgen. Zu unserem großen Glück hörte es gegen Abend mit dem Regen auf, sodass wir uns und unsere Gewandung trocknen konnten. Heiteres Wetter in der Nacht brachte die verloren geglaubte Stimmung zurück und dank mehrfachen Feueralarms, der die erschöpften Lagerteilnehmer ins Freie zwang, ergab sich ein nettes Beisammensein vor dem Burgtor mit ausgelassener Stimmung.

Etwa gegen halb vier zog es uns zurück in die Zelte und kaum waren wir in den Schlafsäcken oder unter den Fellen verschwunden, hörten wir an den Zeltwänden wieder - tock tock drop drop drop tock tock ....

Obwohl der Sonntag nicht sehr verheißungsvoll beginnen sollte, lockerte sich das Wetter gegen Mittag auf und plötzlich warfen Menschen und Dinge wieder Schatten. Ein Staunen ließ uns die Köpfe gen Himmel strecken und tatsächlich war die große runde Scheibe am Firmament zu sehen. Welch ein Glück!!!! Der letzte halbe Tag des Festes konnte nun wie geplant ablaufen und die Menschenmassen liefen durch Burg und Lager.

Schließlich und endlich wurden die Lager ab 18 Uhr abgebaut. Mit der Sonne über uns und den trockenen Zelten im Kofferraum verließen wir die Burg nur ungern. Resümierend blicken wir gerne auf dieses Fest mit seinen Höhen und Tiefen (siehe Fotos) zurück und sind froh, dass wir dabei sein konnten!